Google Suchverhalten – Eye-Tracking

Eine signifikante Verlagerung der Such-Musterverhalten von Suchenden bei der bekannte Suchmaschine Google wurde zwischen den Jahren 2005 bis 2008 bei einer Studie mit 30 Teilnehmern festgestellt. Dabei wurde mit Hilfe der Eye-Tracking-Methode (Blickachsenmessung anhand der Augen) das Suche Verhalten erneut erforscht. Durch diese Technik lassen sich so genannte Heatmaps erstellen, welche die Verteilung der Aufmerksamkeit, hinsichtlich des Klickverhaltens bzw. Klickstärke an bestimmten Stellen farblich genau darstellen lässt.

Nach Auswertung der Heatmap 2005, zeigt sich das Verhalten der Suchmaschinenbenutzer deutlich, die ersten 10 Suchergebnisse verzeichnen dabei noch stark Klickmuster, auch bei den letzten zwei Ergebnissen. Vor allem ist die Klickverteilung bei einem einzelnen Ergebnisses auffällig, welche sich hauptsächlich auf die Ergebnisse-Titel und –Beschreibung konzentriert.

In der Studie 2008 wurde festgestellt, dass vor allem die ersten Top-5-Ergebnisse und die Mehrheit der Klicks vor allem auf die ersten Top-3-Ergebnisse bei Sucheingabe für die meisten am relevantesten sind bzw. die suchende Information scheinbar beinhaltet. Das Klickverhalten nimmt nach unten, wie schon bekannt, rapide ab, die zweite Ergebnisseite ist für Suchenden irrelevant. Gesponserte bzw. bezahlte Links, welche mit Google Adwords geschaltet wurden, besaßen dabei ein sehr geringes Klickverhalten.

Die jüngste Studie der New-Yorker Cornell University, welche aussagt das die Top-3 Google-Ergebnisse gewissermaßen 79% aller Klicks erhält, wird somit mit dieser Untersuchung noch stärker gestützt.

Eine weitere Befragung der Probaten stellte fest, dass 87 % bei einem nicht gewünschten Suchergebnis die Suchanfrage spezifizieren würden. Etwa 97 % beantworteten, dass die Suchmaschinen Google die häufigste verwendet Internet-Suchmaschinen ist.

Durchaus bietet die neue Eye-Tracking Analyse genauer Informationen über das Suchverhalten von Google-Nutzer, in zeitlicher Hinsicht. Dennoch sollte man beachten, dass die Probatenanzahl von 30 Personen nicht unbedingt als repräsentatives Ergebnis darstellt.

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