Nach dem Erfolg von StudiVZ sprießen Plattformen mit ähnlichem Funktionsumfang förmlich wie Löwenzahn aus dem Boden. Der Trend dieser sogenannten Social Networks ist ungebrochen – doch stellt sich vor Start eines Projektes die Frage mit welcher Software man dieses realisiert.
Macht es überhaupt Sinn für ein (Hobby-)Projekt eine „richtige“ Communitysoftware zu verwenden oder ist man mit einer klassischen Forensoftware besser bedient?
Wir zeigen an Hand einer wichtiger Punkte wo die Unterschiede liegen:
Forensoftware:
Der klassische Ansatz um in Foren Traffic zu generieren ist:
Also um so mehr qualitativen Content man produziert um so mehr Google Traffic bringt das mit sich. Das Verhältnis zwischen registrierten Benutzern und Besuchern, die lediglich Antworten auf Ihre Fragen suchen klafft natürlich weit auseinander. Aber das ist okay so – denn Traffic ist Traffic.
Communitysoftware:
Man kennt es von Studi-VZ – die Benutzer haben Angst davor, dass ihre persönlichen Daten irgendwo im Netz wieder zu finden. Deshalb scheidet Google als Traffic-Quelle hier großteils aus. Das heißt hier muss das Produkt einfach so gut sein, dass man es weitererzählt. Oder man kauft den Traffic einfach ein.
Forensoftware:
Monetarisierung hier ganz klassisch über Google Adsense. Da kann man sehr gute Resultate mit erzielen wenn man entspr. viel Traffic zieht über die Google Suche. Ansonsten natürlich noch neue innovative Werbeformen wie z.B. Contaxe die man gut mit Google kombinieren kann ohne, dass es zu Einbußen kommt bei Google.
Communitysoftware:
Bis jetzt gibt es noch keine massentauglich funktionierenden Vermarktungsmodelle um mit einer Community wirklich Geld zu verdienen ohne die Benutzer zu verschrecken bzw. zu belästigen. Lediglich mit Premium-Accounts mit erweitertem Funktionsumfang kann man sich einen monatlich wiederkehrenden und kalkulierbaren Umsatz aufbauen.
Forensoftware:
Hier ist es wichtig einige Experten zu einem ausgewählten Themengebiet für sich zu gewinnen und dann entspr. die Useraktivität durch genügend Fragende anzukurbeln. Mittlerweile gibt es auch genügend Services, die Foren mit Grundaktivität füllen aber ob das Sinn macht kann ich nicht beurteilen. Durch regelmäßige Berücksichtigung der Userwünsche bei Design/Funktionen etc. und den persönlichen Kontakt mit den Powerusern kann man effizient eine Community aufbauen die immer mehr Content für Google produzieren.
Communitysoftware:
Wie man es von Studivz kennt sollte man sich entspr. seiner Zielgruppe eine ausgeklügelte Strategie überlegen wie man an genügend Reichweite kommt. Hier sind ausgefallene Ideen gefragt bzw. die Identifizierung der Mechanismen die z.B. eine ganze Stadt mit der Community identifizieren und dann diese Maßnahmen auf die nächste Stadt zu duplizieren. Das ist viel Handarbeit und ausprobieren und große Geduld ist gefragt.
Gesamt-Fazit:
Wer gerne ein paar Euros nebenbei verdienen möchte ist mit einer Forensoftware besser beraten – man sieht einfach schneller dass etwas passiert – auf dem Konto wie auf im Forum selbst. Für Anwender mit langfristigem professionellen Fokus ist evtl. eine Communitysoftware die bessere Option.
Autor:
Thomas Scheckenbach hat selbst über zahlreiche Jahre Knowhow im Forenmarkt aufgebaut – aktuell baut er sein Handy Forum weiter konsequent aus mit dem Ziel das reichweitenstärkste Handy Forums Deutschlands zu werden.
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Tags: adsense, communitysoftware, forensoftwar, google, werbung
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